Eröffnung
Mittwoch, 18.03.2026
19 Uhr
Begrüßung und Einführung
Michael Kortländer, Vorstand VdDK*1844
Zeitraum
19.03. – 29.03.2026
Öffnungszeiten
Freitags + Samstags 15 – 18 Uhr
Sonntags 14 – 18 Uhr
Ort
SITTart Raum für Kunst
Sittarder Straße 5
40477 Düsseldorf
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Einladungskarte
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Pressemitteilung
MARIA PIĄTEK
zu Gast aus Warschau
SITTart Raum für Kunst 19.03. – 29.03.2026
Im Jahr 2024 hat sich innerhalb des VdDK*1844 eine Gruppe gebildet, die sich um den Kunst- und Kulturaustausch mit der Partnerstadt Warschau kümmert. Zusammen mit der Johanna Ey Foundation sind seit der Zeit schon zahlreiche Ausstellungsprojekte umgesetzt worden. Um einen ersten Einblick in die Kunstszene von Warschau zu bekommen, hat eine kleine Gruppe aus Düsseldorf im Mai 2025 die Partnerstadt besucht und Maria Piątek in ihrem Atelier besucht. Es entstand die spontane Idee, sie nach Düsseldorf einzuladen, um im Sittart Raum neuere Werke zu präsentieren. Die Künstlerschaft von Warschau und Düsseldorf weiß recht wenig voneinander. Das kann man nur ändern, wenn man sich austauscht und trifft. Ziel dieses Austausches ist die Vernetzung und Kommunikation der Künstler*innen beider Städte auf Vereinsebene.
Maria Piątek ist bildende Künstlerin, Malerin und Kulturveranstalterin. Als Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Warschau erhielt sie das Diplom im Malatelier von Prof. Rajmund Ziemski im Jahr 1997. Im Jahr 2012 promovierte sie unter der Leitung von Prof. Urszula Ślusarczyk im Fachbereich Bildende Kunst (Malerei) an der Jan-Kochanowski-Universität in Kielce mit einer Arbeit mit dem Titel „Kunst als Recycling der Realität”. Sie arbeitet als Assistenzprofessorin an der Sozialakademie der Wissenschaften in Warschau, wo sie im Fachbereich Grafik ein Malatelier leitet. Sie ist Mitbegründerin und aktives Mitglied des seit 2009 bestehenden Kunstvereins Front Sztuki. Im Rahmen der Aktivitäten des Vereins leitet er zusammen mit Freunden das Künstlerhaus Ta3 im Warschauer Stadtteil Ochota.
Zu Ihrem Werkprozess schreibt sie: „Die Bilder, die ich in der Ausstellung zeige, sind eine Aufzeichnung der Bewusstseinszustände, die ich beim Schaffen erlebe. Es ist ein Moment, der mir einen tiefen Kontakt mit mir selbst ermöglicht – mit meiner eigenen Andersartigkeit, Individualität, mit allem, was mich ausmacht. Gleichzeitig greife ich beim Schaffen eines Bildes, beim Versuch, mich selbst festzuhalten, auf eine Sprache zurück, die – notwendigerweise – extern ist, denn sie soll nicht nur von mir erzählen, sondern mir auch die Kommunikation mit anderen Menschen ermöglichen. Ich befinde mich also innerhalb und außerhalb des Schaffensprozesses. Ich bin die, die ich kenne, und die, die andere kennen und erwarten. Die Dualität der Botschaft ist umso tiefer, je größer die Diskrepanz zwischen mir und dem Plan meiner Rezeption ist. Das Bild wird zu einem Territorium, in dem eine Konfrontation möglicher Beschreibungen meiner vielen Realitäten stattfindet, die nicht nur von mir geschaffen wurden.“


